May 122009
 

Ja, dieser wunderbare Vorort von London hat so absolut gar nichts – ausser einem gesunden Humor der Einwohner, die um den Reiz ihres Staedtchens wissen. Ich liebe die Postkarten, die es da gibt. Reading erinnert mich ein bisschen an Riesa, die Innenstadt hat keinen Charakter, ein paar Architekten haben sich an Gebaeuden vergangen bevor sie fluchtartig die Stadt verlassen haben, die ersten Worte, die mir in den Sinn kamen bei der Ankunft, waren: Hoffnungslos, Perspektivlos und… Pink. Pinke Haeusser, Pinke Busse, Pinke Schaufensterauslagen, Pinke Punks und Frauen, die definitiv eine andere Farbe tragen sollten. Die aggressive Farbe schmerzt Auge, leider nicht nachtraeglich genug, um nicht doch den ein oder anderen Blick auf die Stadt zu wagen.

Das schoenste an Reading… das ist der Weg zurueck nach Heathrow, zum Flughafen, und sei es nur, um wieder weg zu kommen. Reading… das erinnert mich an Reinald Grebe’s Brandenburg.Geradezu ironisch empfaengt das “Think positive” an einem der verlassenen Gebaeude im Citi Centre den Besucher, der aus dem Air Link klettert.

Mal abgesehen davon, arbeite ich gern in Reading, der Kunde ist klasse und die Hotels… naja, die nicht… der Kunde ist gut. Und – mangels weiterer Optionen – habe ich meine Gardarobe an Tarnanzuegen verbessert und kann mich nun zwei Wochen als Businesskasper verkleiden, ohne als Frau Klein erkannt zu werden.

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