“Der Flug war ein totaler Reise-Fail” – eine kleine Ode an die deutsche Sprache …
Ich hatte kein gutes Gefuehl, in Dublin loszufliegen, die ganze Zeit war ich um meinen Anschlussflug in London besorgt. Nachdem ich dann 40 Minuten in Dublin auf dem Rollfeld warte, kreisten wir 20 Minuten wartend ueber London. Im Flugzeug sprach ich mit einem der Stewards, der mich waermstens an die Bodencrew weiterempfahl. Diese teilten meine Panik nicht, als ich auf dem Bus wartend fragte, wie ich den zu meinem Anschlussflug zu welchem Gate komme. Keine Hilfe von deren Seite… also hatte ich nun die Gelegenheit einmal Terminal 1 in Heathrow rennend in der Lange zu durchqueren, Sicherheitskontrollen, Konversationen mit Menschenschlangen und meine fehlende Kondition konnten mich nicht davon abhalten, japsend den Flug noch rechtzeitig zu erreichen. Rekordzeit – in weniger als 8 Minuten! Ich setzte mich, die Tueren gingen zu, und der Pilot kuendigte ca 30 Minuten Wartezeit auf der Rollbahn an.
Endlich in der Luft folgte dann die uebliche Ansage, mit weniger ueblichen Inhalt. Ich habe ja einige Befuerchtungen gehabt, in die USA zu fliegen, die ganze Nation ist in Panik nach den juengsten Attacken, man liest ueber konfiszierte Gadgets, zusaetzliche Kontrollen, schaerfere Regelungen beim Handgepaeck etc. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, was der Pilot sagte: Aufgrund neuer behoerdlicher Regelungen war ihm nicht erlaubt, zu erzaehlen, wo wir entlang fliegen, wann die geplante Ankuftszeit ist und an welchem Gate wir ankommen, genausowenig wie er Auskuenfte ueber Anschlussfluege geben kann. Das scheint eine neue Regelung zu sein, der Pilot selbst nahm’s mit Humor und meinte, was er erzaehlen koenne, ist, dass wir auf der noerdlichen Hemisphaere bleiben und dass er uns nach Washington bringen wird. Immerhin.
Flugzeugattentaeter
Zum Thema fliegen fand ich uebrigen dies ganz huebsch (via):
The reason there are few attempts to blow up airplanes is not because
we have successfully restricted people from blowing up airplanes. It’s
because not many people want to blow up airplanes.
Kaputte Plaene
Mein erster Tag in der Hauptstadt verlief dann ganz anders als geplant, anstatt wie (faelschlicherweise) erwartet, gegen 4 PM im Hotel anzukommen, war ich um 9 Uhr da. Nix mehr mit am Nachmittag durch die Sonne spazieren und das Touristendasein geniessen. Im Gegenteil. Kaum angekommen checkte ich Mails und dann spielte ich weiter mit OpenLDAP und Liferay (Arbeit).
Ebenso zerfielen meine Plaene fuer den heutigen Tag, OpenLDAP und Liferay wollte ich noch vor dem Call fertig konfiguriert haben, was mir auch punktgenau gelang… um dann im Call zu erfahren, dass diese Anforderung veraltet ist und ich mich um LDAP nicht kuemmern muss. Den restlichen Tag verhakte ich mich dann in Liferay, irgendwann gegen 7 PM realisierte ich dann, dass ich Lunch, meinen Touristentag und Entspannung voellig vergessen hatte.
Essen
Daher ging es zum Dinner zu Georgia Brown, eine Empfehlung von einem mittlerweile in Dublin wohnenden Einheimischen. Ein Cocktail – Moody Water – und Jambalaya gab es, sehr fein und lecker. Jambalaya ist das perfekte Gericht fuer den unentschlossenen Restaurantbesucher: Ente, Wuerstchen, Krabbe, Huehnchen und Prawns werden gereicht, angerichtet auf Reis. Dies klingt dann so:
“Jambalaya” – With Pinto Bean Dirty Rice, grilled Andouille Sausage, Gulf Shrimp, Blue Crab, Duck Confit and Cider Brined Grilled Chicken Breast atop an Etouffee Sauce
Alles in allem sehr lecker :)
Der Freizeitspass ist nun vorbei, morgen bis Freitag werde ich dann geschult. Samstag habe ich noch etwas Freizeit bis zum fruehen Nachmittag, und dann geht’s schon wieder heim. Juhuu!
Popularity: 1% [?]
Tags:
food,
travel,
usa,
washington