Jaja, die Arbeit hat mich dahin verschlagen, wo andere Urlaub machen. Ich bin gerade in Zug am Zuger See, ganz nahe bei Cham und Luzern. Das Wetter schwankt zwischen Nieselregen, Regen und Gewitter. Ich bin nur bedingt wasserfest, meine Anreise mit Badeanzug, Stoffschuhen und ohne Regenschirm war viel zu optimistisch. Mein Hotel ist mitten im nirgendwo, nachts hoere ich Autos und Kuhglocken. Ein paar Photos gibt es auch…

So.. habe ich Vorurteile gegen Schweizer gepflegt? Habe keinen wirklich getroffen, die Hotelangestellten sind Osteuropaer, ich arbeite mit Italienern und Ukrainern. Im Zug habe ich niemanden verstanden, da war entweder English, Italienisch oder etwas, was wohl schweizer Deutsch ist, gesprochen. Toblerone schmeckt wie ueberall anders auch… Um mich herum sind Natur und Berge, ich sehne mich nach grossflaechigen, betonierten Arealen, wo jeder Baum eine Attraktion ist.

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*huestel* … etwas gutes ueber die Stadt… hm… Birmingham ist definitiv nicht Reading, das ist schon mal gut. Und BBC ist da zu hause, was sich im wesentlichen durch Aufnahmen auf der Strasse und einem grossen Shop in der Mailbox bemerkbar macht.

Ich ward fuer zwei Tage dahin gesendet, um als heldenhafter Retter bei einigen Briten einzufallen. Es blieb etwas Zeit, am Abend durch Birmingham zu laufen. Das historische City Center soll ja… ja, da soll eines sein. Dieses wollte ich mir anschauen, leider verlief ich mich zwischen den ganzen Shopping Centern und gab auf. Was blieb war ein Abendessen im Wagamama‘s und ein paar Bilder, die nicht schoener sein koennten, und damit schamlos luegen.

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Ja, dieser wunderbare Vorort von London hat so absolut gar nichts – ausser einem gesunden Humor der Einwohner, die um den Reiz ihres Staedtchens wissen. Ich liebe die Postkarten, die es da gibt. Reading erinnert mich ein bisschen an Riesa, die Innenstadt hat keinen Charakter, ein paar Architekten haben sich an Gebaeuden vergangen bevor sie fluchtartig die Stadt verlassen haben, die ersten Worte, die mir in den Sinn kamen bei der Ankunft, waren: Hoffnungslos, Perspektivlos und… Pink. Pinke Haeusser, Pinke Busse, Pinke Schaufensterauslagen, Pinke Punks und Frauen, die definitiv eine andere Farbe tragen sollten. Die aggressive Farbe schmerzt Auge, leider nicht nachtraeglich genug, um nicht doch den ein oder anderen Blick auf die Stadt zu wagen.

Das schoenste an Reading… das ist der Weg zurueck nach Heathrow, zum Flughafen, und sei es nur, um wieder weg zu kommen. Reading… das erinnert mich an Reinald Grebe’s Brandenburg.Geradezu ironisch empfaengt das “Think positive” an einem der verlassenen Gebaeude im Citi Centre den Besucher, der aus dem Air Link klettert.

Mal abgesehen davon, arbeite ich gern in Reading, der Kunde ist klasse und die Hotels… naja, die nicht… der Kunde ist gut. Und – mangels weiterer Optionen – habe ich meine Gardarobe an Tarnanzuegen verbessert und kann mich nun zwei Wochen als Businesskasper verkleiden, ohne als Frau Klein erkannt zu werden.

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vorneweg gesagt: ich war dahin gesendet worden, grund fuer die reise war arbeit. aufgrund der unguenstigen flugdaten musste ich leider einen tag freizeit dort spendieren… was ich im genauen tat: mit meinem ebenso aus dublin angereisten kollegen haben wir am sonntag nachmittag bei strahlendem sonnenschein fishermen’s wharf und pier 39 erkundet, mit dabei krabben essen und an alten maschinen zocken. danach bin ich zerknittert und gejetlagged im hotelzimmer angekommen. die naechsten tage waren harte arbeit, eine erkaeltung und ein paar nette after work events wie china town mit der ebenso angereisten Min erkunden – das erste Mal, dass ich ein Seeohr ass – oder aber mit Jacqueline die koestlichen Seiten San Francisco’s kennenlernen – home made ice cream und leckere muscheln, austern und krabben verspeisen. als ich dann noch mein HR chat im townsend hatte, war das kulinarische glueck perfekt. als offiziellen ausflug mit dem team gab es einen trip nach Sausalito mit gutem Essen und einer Verkostung kalifornischer Weine.

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Neulich in Hamburg. Eine winzige Auwahl der Bilder im Web. Ein Kurzurlaub.

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Ein paar Fakten:

  • Warum Hamburg?Wir wollten Visafreie Einreise in Deutschland zelebrieren und waehlten daher den guenstigsten Flug nach Deutschland aus. Dieser ging nach Hamburg / Luebeck.
  • Wo uebernachten? Hotel Tiefenthal gebucht ueber booking.com. Beides nur zu empfehlen. Hotel ist zentral gelegen, UBahn, Shopping Center und lokale Fastfood Spezialitaeten direkt vor der Tuer.
  • Was tun in 2+ Tagen? Fischmarkt, Essen, Jungfernstieg, Alstertour, Stadtrundgang bei Tag und Nacht, Shoppen, Hafentour, Spielzeugmuseum, Kaffeemuseum, Teemuseum, Viewpoint Hafencity, Reeperbahn, Planetarium, Panoptikum, Kino Streif :)
  • Highlights? Kopi Luwak im Kaffeehaus (“cat poo coffee”), Fischmarkt Sonntag morgens 7.30 Uhr, Steak im Block House, Jimmy.

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